Inhalt
» Sport

Groß Munzel
Die Sanierung des Sporthauses erfordert viel Eigeninitiative
Jahreshauptversammlung des TSV Groß Munzel / Ehrungen der Jubilare

GROSS MUNZEL (ta). Rund 30 Anwesende konnte der Vorsitzende des Turn- und Sportvereines Groß Munzel, Siegfried Müller, am vergangenen Freitag zur diesjährigen Mitgliederversammlung im Klubhaus begrüßen. In seinem Vorstandsbericht unterstrich er die Notwendigkeit der bisherigen und noch anstehenden Sanierungsmaßnahmen am Vereinsheim. Die lange angemahnte Instandsetzung der Außenfassade habe eine der ersten Aktivitäten in Richtung Modernisierung dargestellt. Um den Wert des Gebäudes zu erhalten, seien allerdings weitere Erneuerungen wichtig. Tätig werden müsse man vor allem im Bereich des Heizungssystems. Das koste zwar Geld, es könne aber auch nicht angehen, dass die Sportler mitunter kalt duschten. Daneben wünschte sich Müller, dass die Vereinsmitglieder anlässlich der verschiedenen Feiern zukünftig öfters spartenübergreifend und damit zahlreicher erscheinen mögen. Im Zuge der Spartenberichte konnten die Fußballer auf Erfolge im Jugendbereich verweisen. Auch der Soccer-Court habe sich bewährt und werde insbesondere in den Wintermonaten intensiv genutzt. Stellvertretend für die Tennisabteilung, erinnerte Martin Lahmsen an die gelungene Feier zum 30-jährigen Bestehen der Sparte. Weil die Hälfte der Herrenmannschaft 65 plus inzwischen über 70 Jahre alt sei, sei es vielleicht angebracht, über eine neue Altersklasse nachzudenken. Auf der anderen Seite bereite hingegen der fehlende Nachwuchs im Grundschulalter Sorge, stellte Lahmsen fest. Für die Reitsparte konnte Susanne Pichler auf eine überdurchschnittlich erfolgreiche Saison verweisen. Von 67 Platzierungen auf 29 Turnieren habe allein Jessica Klebert 26 Platzierungen feiern können. Erfreulich auch, dass insgesamt 90 Kinder und Jugendliche in 2009 das Sportabzeichen abgelegt hätten. Der Schatzmeister des TSV, Hans-Joachim Lazar, erstattete dann einen ausführlichen Kassenbericht. Insgesamt habe der Verein einen Verlust von über 1000 Euro zu verkraften. Hinsichtlich des laufenden Haushaltes müssten sich daher alle Sparten auf Kürzungen einstellen. Nach der Entlastung des Vorstandes, musste die Versammlung noch einer nötiggewordenen Änderung in der Satzung zustimmen, weil die bestehenden Ehrenamtspauschalen den Gemeinnützigkeitsregelungen widersprachen. Abschließend standen mehrere Ehrungen auf der Tagesordnung. Für jeweils 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurde Andrea Lika-Gerbing sowie die nicht anwesenden Sarah Henze und Bernd Fienemann ausgezeichnet. Für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Gerda Herzog, Heinrich Homeyer und Helmut Naß die goldene Ehrennadel überreicht. Als stellvertretende Vorsitzende des Regionssportbundes würdigte Katharina Lika dann die 50-jährige Vereinstreue von Edelgard Bock und Werner Liß. Beide erhielten Urkunden und die Ehrennadel des Regionssportbundes. Foto: ta
© Deister-aktuell, vom 24.03.2010