Engelke ist neuer TSV-Chef in Munzel Groß Munzel (eb). Beim Turn- und Sportverein (TSV) Groß Munzel ging jetzt eine Ära zu Ende: Roland Freitag, 22 Jahre lang Chef des Vereins, trat ab. Als sein Nachfolger erhielt der bisherige Stellvertreter Friedrich-Wilhelm Engelke das einstimmige Votum der Mitglieder. |
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Friedrich-Wilhelm Engelke ist neuer Vorsitzender beim TSV Groß Munzel. Foto: Bratke |
Aufgrund des umfangreichen Veranstaltungsprogramms zum 100-jährigen Vereinsjubiläum (DLZ berichtete) fand die Jahreshauptversammlung erst zu diesem späten Zeitpunkt statt. Genau 843 Mitglieder treiben derzeit in den Sparten Turnen/Volleyball, Tennis, Fußball und Reiten beim TSV Groß Munzel ihren Sport; 61 waren am Donnerstag erschienen. Nach den Regularien gab Roland Freitag seinen letzten Vorstandsbericht ab. Zu den Finanzen erklärte der scheidende TSV-Chef (siehe auch Artitkel unten), dass nach zuletzt zwei fetten Jahren nun ein geringer Verlust verbucht wurde. Die vorherigen Überschüsse wurden zu den Jubiläumsfeierlichkeiten herangezogen. Nach dem Kassenbericht von Bettina Borchers wurde dem Vorstand einstimmige Entlastung erteilt. Auch die Beitragsanpassung durch den Euro (Glättung beziehungsweise moderate Anhebung) ging reibungslos über die Bühne. Breiten Raum nahmen freilich die Neuwahlen ein. Reinhard Zech, früher selbst schon einmal TSV-Vorsitzender, fungierte als Wahlleiter. Für Roland Freitag bestimmten die Mitglieder denbisherigen Stellvertreter zum Vorsitzenden. Friedrich-Wilhelm Engelke hatte sich im Vorfeld um eine neue Vorstandsmannschaft bemüht, da neben Freitag auch die Stellvertreterin Gabi Poppen nicht mehr zur Verfügung stand. Der neue Vorstand beim TSV Groß Munzel ist demnach wie folgt besetzt: Friedrich-Wilhelm Engelke als Vorsitzender, Karl-Heinz Hagemann und Katharina Lika als Stellvertreter, Bettina Borchers als Schatzmeisterin, Adelheid Hagemann als schriftführerin, Günter Tirpitz als Sozialwart und Heidrun Alten als Mitgliederwartin. In den Ältestenrat wurden Reinhard Zech, Heino Borges, Bernd-Konrad Bohrßen, Ludwig Kriete und Ernst-August Bremer berufen.
© Deister-Leine-Zeitung,
22.09.2001